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  IHO - Der Verband
Verpackungsentsorgung

lagerhalleVerpackung: Nicht nur Träger der vorgeschriebenen Gefahrkennzeichnung und Behälter des Produktes. Selbst Erzeugnisse müssen als restentleerte Verpackungen zurückgenommen und verwertet werden.

Verpackungsverordnung:

Der IHO hatte für seine Mitgliedsfirmen bei Einführung der Verpackungsverordnung einen speziellen IHO-Entgeltsplitting-Vertrag mit der „Duales System Deutschland GmbH" ausgehandelt. Einige Jahre später kam eine Branchenlösung mit dem Systemanbieter Landbell hinzu, der als Beauftragter Dritter alle Anfallstellen und alle Gebindearten entsorgen konnte.
Die am 4. April 2008 veröffentlichte fünfte Novelle zur Verpackungsverordnung hat die Definition der Schnittstelle Haushalt (und gleichgestellte) gegenüber industriellen Anfallstellen beibehalten, sogar präzisiert. Es wurden jedoch zusätzliche Berichts- und Testierpflichten für die „DSD – Schnittstelle" auferlegt. Es wurde Wettbewerb zwischen den Dualen Systemen zugelassen.

Nun hat das DSD die bestehenden Verträge mit unseren Mitgliedsfirmen gekündigt (ohne auf die Branchenlösung zurückzukommen, der Umgang wird unfreundlicher). Die Karten werden neu gemischt. Es gibt nun Konkurrenz von 9 oder 10 Duale Systemen, die alle auch die Entsorgung der industriellen Anfallstellen mit anbieten. Das ist positiv: wir haben nun statt nur einer Branchenlösung (Landbell nach §6(3)(alt)) inzwischen neun Duale Systeme als Wettbewerber, die alle Anfallstellen lizensieren dürfen, auch die industriellen. Das ist aber auch schwierig: es ist nicht möglich, Branchenlösungen aufzustellen, sondern jede Firma muss einzeln mit allen Anbietern verhandeln. Dabei ist nach wie vor das „Schnittstellensplitting", also das Verhältnis der Mengenströme von Verpackungen in die industriellen bzw. gewerblichen Bereiche.

Der Verband hilft bei der Erfüllung der bürokratischen Pflichten.
Weitere Regeln und Definitionen enthält das Handbuch für Verpackungen des VCI.

Der IHO hat in einer Selbstverpflichtung spezifische Anforderungen an Verpackungen, insbesondere Großgebinde für Peressigsäure erarbeitet.

Mit der 6. Novelle der Verpackungsverordnung wird die EU-Richtlinie 2013/2/EU vom 07.02.2013 in deutsches Recht umgesetzt. In der EU-Richtlinie ist der Begriff ‚Verpackung' präzisiert worden und klargestellt was als Verpackung bzw. nicht als Verpackung anzusehen ist.

Mit der 7. Novelle der Verpackungsverordnung beabsichtigt der Gesetzgeber Schlupflöcher in der Verpackungsverordnung (Thema: ‚Trittbrettfahrer') durch Abschaffung der Eigenrücknahme sowie Begrenzung von Branchenlösungen zu schließen.

Die Abschaffung der Eigenrücknahme sowie die Begrenzung der bisherigen Branchenlösungen wird dazu führen, dass Verpackungen künftig fast nur noch über duale Systeme zurückgenommen und verwertet werden müssen.
Die Umsetzung der beiden Novellen wird zu höherem administrativen Aufwand auf Ebene der Mitgliedsfirmen sowie auf Kundenseite führen.
Die beiden Novellen werden vollumfänglich ab 01 Januar 2015 rechtswirksam.

Aktuelles

  • Neue IHO-Viruzidieliste online veröffentlicht

    Die erfolgreiche IHO-Viruzidieliste (www.iho-viruzidie-liste.de) wurde einer Überarbeitung unterzogen und bietet Anwendern nach dem Relaunch deutlich verbesserte Funktionalitäten sowie Angaben zum Spektrum Begrenzte Viruzidie Plus. Die Internetplattform bietet seit 2008 eine Übersicht viruswirksamer Desinfektionsmittel für die Anwendungsbereiche Händedesinfektion, Flächendesinfektion sowie manuelle und maschinelle Instrumentendesinfektion. Fachkräfte finden auf der Website alle relevanten Informationen zur Wirksamkeit von über 480 Desinfektionsmitteln von über 40 Herstellern. Inzwischen greifen mehrere zehntausend User im Jahr auf die Plattform zu.

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    Positive Wirtschaftsentwicklung in der Reinigungs- und Hygieneindustrie

    Die Hersteller von Reinigungs-, Wasch- und Desinfektionsmitteln für den Großverbrauch können für das Jahr 2016 eine wirtschaftliche Wachstumsentwicklung bilanzieren. Der Umsatz der Branche der professionellen Reinigung und Hygiene stieg um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings gingen im selben Zeitraum Investitionen in Forschung und Entwicklung zurück, da die Unternehmen mit zunehmenden Ausgaben und Aufwand aus der europäischen Chemikaliengesetzgebung belastet wurden. Im Fokus der Branche stehen weiterhin die verstärkte Aufmerksamkeit hinsichtlich Produktverantwortung und Anwendersicherheit.

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    Wäschereibranche um Träger von Arbeitsschutzbekleidung besorgt

    Die Imprägnierung von Arbeitsschutzbekleidung ist eine wichtige Maßnahme um die Gesundheit von Arbeitnehmern oder aber Patienten zu schützen. Um Textilien abweisend gegen Wasser, Öle, Keime und Chemikalien zu machen, werden Reinigungsprodukte eingesetzt, die Fluorcarbonharz-Verbindungen enthalten. Derzeit werden von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Maßnahmen ergriffen ein mögliches Verbot dieser Verbindungen vorzubereiten. Hersteller und Anwender der Produkte für die Gewährleistung der Funktions- und Schutzeigenschaften von Berufsbekleidung sind gleichermaßen um Arbeitnehmer besorgt.

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