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  Lebensmittelerzeugung und - verarbeitung

Prüfschema Haltbarkeitsdauer Biozide

Die Biozidprodukterichtlinie schreibt die Angabe einer Haltbarkeitsdauer auf dem Etikett vor. Das ist für stabile Wirkstoffe ebenso unsinnig wie problemlos. Es wird jedoch ein praktikable Vorgehensweise für jene Stoffe benötigt, die im Produkt im Laufe der Zeit abgebaut werden.

Wesentlich für unseren Bereich ist eine praktikable Vorgehensweise für jene Stoffe, die im Produkt im Laufe der Zeit abgebaut werden. Die für den Pflanzenschutzmittelbereich erarbeiteten, technisch und finanziell sehr aufwendigen Methoden ständiger Messung und Kontrolle sind für den Desinfektionsmittelbereich nicht anwendbar. Daher war es notwendig, eine Einigung herbeizuführen, welche Kriterien angelegt und welche Nachweise angetreten werden müssen, um nicht hundertprozentig stabile Wirkstoffe in Biozidprodukten sicher und verlässlich auf den Markt zu bringen.

Dazu hat der IHO das Prüfschema Haltbarkeitsdauer Biozide erarbeitet. Es wurde auch im internationalen Verband AISE als pragmatischste Vorgehensweise anerkannt. Wichtig ist, dass die beim frischen Produkt höhere Wirkstoffmenge der Risikobewertung zugrunde gelegt und auch auf dem Etikett angegeben werden muss, während die mindestens notwendige Wirkstoffmenge zur sicheren Erfüllung der ausgelobten Wirksamkeit die mögliche Haltbarkeitsdauer bestimmt.

Im Rahmen der Biozidproduktezulassung muss unter anderem auch genau angegeben werden, wie viel Wirkstoff im Produkt enthalten ist. Nun gibt es nicht nur aus produktionstechnischen Gründen eine gewisse Variation in den Prozentanteilen der Formulierungsbestandteile. Hierzu gibt es eine internationale Einigung, welche Grenzen tolerabel sind.