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Kundeninformation


Neue Einstufung Salpetersäure

Ende 2016 teilte das Konsortium der Hersteller von Salpetersäure mit, dass sich aufgrund neuerer Testergebnisse eine strengere Einstufung und Kennzeichnung von Salpetersäure und Zubereitungen mit Salpetersäure, in Abhängigkeit von der eingesetzten Konzentration, ergeben.

Stellungnahme


Umgang mit Anwendungslösungen von Desinfektions- und Reinigungsmitteln

Ein Arbeitgeber hat zunächst zu ermitteln, ob Beschäftigte Tätigkeiten mit Gefahrstoffen durchführen oder ob Gefahrstoffe bei diesen Tätigkeiten entstehen oder freigesetzt werden. Hierzu müssen Informationen beschafft werden. Gemäß der Gefahrstoffverordnung ist der Hersteller / Inverkehrbringer verpflichtet die gefahrstoffrelevanten Informationen zur Verfügung zu stellen.

Der Endanwender hat jedoch keine Verpflichtungen unter CLP und muss somit die Anwendungslösung zum Gebrauch eines Reinigungs-und Desinfektionsmittels nicht Einstufen, Kennzeichnen und Verpacken. Jedoch hat der Anwender gemäß der Gefahrstoffverordnung Abschnitt 2 anhand einer Gefährdungsbeurteilung mögliche Gefahren die mit der Anwendung einhergehen, zu erfassen, seinen Grundpflichten nachzukommen und ggf. geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Kundeninformation


Differenzierung im Themenkomplex Garantie und Gewährleistung

Diese Information dient als Hilfestellung zum Thema Gesetzliche Gewährleistung und Garantie zusammengestellt. Sie enthält klare Erläuterungen zu den Eigenheiten und Unterschieden der beiden Zusicherungen und Rechte.

Kundeninformation


Unsicherheit über Abbauprodukt AMPA von Glyphosat nach Medienberichterstattung

In der aktuellen Ausgabe der Stiftung Warentest (Heft 8/2016) wurden Trinkwasser und stille natürliche Mineralwässer auf Rückstände untersucht. Dabei fanden die Tester Spuren von Arzneimitteln, Süßstoffen, Röntgenkontrastmitteln, Korrosionsschutzmitteln, Trihalogenmethan, Pflanzenschutzmitteln und Spuren von AMPA (Aminomethylphosphonsäure), einem Abbauprodukt von Glyphosat.

Als mögliche Quelle von AMPA wurden in der Berichterstattung auch Wasch- und Reinigungsmittel aufgeführt. Hierfür lieferten die Autoren jedoch keine Belege oder die Nennung einer Begründung.

Fest steht: AMPA wird als Rohstoff bei Wasch- und Reinigungsmitteln nicht direkt eingesetzt und kann lediglich als Verunreinigung von Rohstoffen aus der Klasse der Phosphonate – etwa ATMP (Amino-tris(Methylen-Phosphonsäure)) – in Wasch- und Reinigungsmitteln auftreten.

Kundeninformation


Unbedenklichkeit von Glyphosat und dessen Abbauprodukten

Deutsche und europäische Behörden bestätigen Unbedenklichkeit von Glyphosat

In der jüngeren Vergangenheit kam es zu zahlreichen Irritationen hinsichtlich des Pflanzenschutzmittelwirkstoffes Glyphosat. Medienmeldungen über neue Forschungserkenntnisse hinsichtlich des Herbizids standen behördlichen Feststellungen – etwa des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) – gegenüber, dass die Substanz keine krebserregende Wirkung hätte. Inzwischen haben zahlreiche Behörden einheitlich bestätigt, dass Glyphosat als nicht krebserregend zu bewerten ist.

Kundeninformation


Information zu der Gefahrenklasse „Korrosiv gegenüber Metallen“ und Piktogramm GHS05

Gemkorrosiväß der europäischen CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 wurde eine neue Gefahrstoffklasse „Korrosiv gegenüber Metallen“ eingeführt. Ziel ist die Angleichung der Unterschiede zwischen Transportrecht und Umgangsrecht. Mit H290 eingestufte Produkte sind deshalb immer gleichzeitig als Gefahrgutklasse 8 klassifiziert. Diese physikalisch-chemische Eigenschaft wurde im alten Einstufungssystem (67/548/EWG und 1999/45/EG) nicht berücksichtigt, sondern lediglich die Gefahrenklasse „hautätzend“.

Die beiden Gefahrenklassen sind in einem gewissen Sinne verwandt, daher wird ihnen gemäß CLP-Verordnung bei der Kennzeichnung dasselbe Piktogramm (GHS05) zugeordnet, jedoch lediglich mit dem Signalwort Achtung.

Stellungnahme


Cleaning and disinfecting products are no sources of microplastics.

UBA study is flawed and unsound

IHO position on the publication of the nova expert opinion on “Sources of microplastics relevant to marine protection in Germany” by the German Federal Environment Agency (UBA)

The UBA published the above study which looked into the sources for the release of microplastic particles in the marine environment – due to the use of microplastic particles as constituents of formulations in commercial products.

This included an examination of the situation for commercial cleaning and disinfecting products. The authors conducted telephone interviews, inter alia, with the IHO. From the IHO’s perspective, the presentation of the results can only be described as flawed and unsound.

Stellungnahme


Reinigungs- und Desinfektionsmittel sind keine Quellen für Mikroplastik

UBA-Studie fehlerhaft und unseriös

Stellungnahme des IHO bzgl. der Veröffentlichung des ‚nova-Gutachtens zu Quellen von Mikroplastik mit Relevanz für den Meeresschutz in Deutschland' durch das Umweltbundesamt

Das Umweltbundesamt (UBA) hat ein Gutachten unter dem Titel „Quellen für Mikroplastik mit Relevanz für den Meeresschutz in Deutschland“ veröffentlicht.

In dieser Studie wurden die Quellen für den Eintrag von Mikroplastikteilchen in die maritime Umwelt durch den Einsatz von Mikroplastikteilchen als Formulierungsbestandteile in Handelsprodukten untersucht.

Hierbei wurde auch die Situation der gewerblichen Reinigungs- und Desinfektionsmittel betrachtet. Die Autoren haben Telefoninterviews, u.a. mit dem IHO durchgeführt. Die Wiedergabe dieser Ergebnisse kann aus Sicht des IHO nur als fehlerhaft und unseriös beschrieben werden.

Stellungnahme


Applications of fluorocarbon resin impregnating agents in industrial and institutional textile processing

Fields of application: Textiles that need to fulfil a special protective function and are regulated by European standards. The most important applications are personal protective equipment and operating theatre textiles.

In the field of personal protective equipment, the best known applications are protective clothing against chemicals according to EN 14325 and protective clothing for firefighting according to EN 469. The effect can be easily described on the example of clothing for firefighting. The goods need to be of low flammability and also protect wearers against water, fuels and other chemicals. This makes a finish with paraffin unthinkable, because this does not enable protection against fuels and many other chemical substances.

Information


Chemikalien-Verbotsverordnung: Auswirkungen für den gewerblichen Bereich

Die Chemikalien-Verbotsverordnung regelt in der Bundesrepublik Deutschland Beschränkungen beim Inverkehrbringen, den Verkauf und zusätzlich Verbote von bestimmten gefährlichen Stoffen für den allgemeinen Gesundheits- und Umweltschutz.

Information


CLP-Umsetzung: Auswirkung auf Restbestände von Produkten

2015-07-09 clp-kennzeichnung

= alte Kennzeichnung (DPD)

= neue Kennzeichnung (CLP)

In der Europäischen Union wurde das Globally Harmonized System (GHS) mit der CLP Verordnung 1272/2008 (Regulation on Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures) zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von chemischen Stoffen und Gemischen umgesetzt.

Stellungnahme


Anforderungen an Flächendesinfektionsmittel für den Einsatz in der Lebensmittelhygiene

Die rechtliche Basis für die Desinfektion und den Einsatz von Desinfektionsmitteln in nicht-privaten Küchen, lebensmittelverarbeitenden und -erzeugenden Betrieben sowie der Tierhaltung liefern die EU-Lebensmittelhygieneverordnungen 852/2004 bis 854/2004. Erstmals wurde durch Integration der sogenannten Primärproduktion (beispielsweise Tierhaltung) die gesamte Lieferkette vom „Acker bis zum Teller" einheitlich geregelt.

Kundeninformation


Information zu Artikel 95 der Biozidprodukte-Verordnung (BPV): "Listung von zugelassenen Lieferanten"

Die Biozidprodukte-Verordnung regelt nicht nur die Zulassung von Biozidprodukten, sondern sieht vorgeschaltet auch eine Zulassung von Wirkstoffen, die in Biozidprodukten eingesetzt werden, vor. Hierbei ist die Einreichung von aufwändigen Dossiers mit vielen Prüfungen und strengen Bewertungen durch die Behörden erforderlich.

Information


Aktualisierung von Sicherheitsdatenblättern

Basis für einen sinnvollen Arbeitsschutz ist die gesetzliche vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber. Sie hat arbeitsplatzspezifisch unter Berücksichtigung der Tätigkeiten des Arbeitnehmers zu erfolgen. Hierzu zählen Art und Dauer der Anwendung und Umgang mit Hilfsmitteln und Produkten. Die hierzu erforderlichen Informationen bezüglich Reinigungs- und Desinfektionsmitteln liefern die aktuellen Sicherheitsdatenblätter der Hersteller.

25.05.2015

IHO-Broschüre neu gefasst

Unser Verband hat ein sechsseitiges Faltblatt fertig gestellt, in dem in kurzen Worten über die Branche und ihre Leistungen sowie über die Aufgaben, die Organisation und die Tätigkeiten des Verbandes informiert wird. Highlights aus der Arbeit ergänzen die Darstellung. Tiefergehende Informationen finden Sie auf der Webseite.

pdf iconIHO-Broschüre (zum Download)

Merkblatt Do's and Don'ts - Desinfektionsmittel Anwendung

Gemeinsam mit Experten unseres europäischen Dachverbandes AISE haben wir ein Merkblatt "Desinfektionsmittel Anwendung" herausgebracht. Die Inhalte des Merkblattes beschäftigen sich mit der Frage, was professionelle Anwender für die sichere, wirksame und nachhaltige Anwendung von Desinfektionsmitteln beachten sollten. Das Merkblatt können Sie hier herunterladen.

pdf icon Merkblatt Do's and Don'ts

22.04.2015

Unser europäischer Dachverband AISE - gemeinsame Aktivitäten

In AISE gibt es verschiedene Gruppen, in denen unsere Experten mitarbeiten. Zunächst gibt es die Steuerungsgruppe "Professionelle Reinigung und Hygiene" (I&I Strategy Task Force), die sich mit der verstärkten Etablierung unseres Geschäftes innerhalb AISE, aber auch auf der EU-Ebene beschäftigt.

Verbandsempfehlung


Viruzidieprüfung von Flächendesinfektionsmitteln

In der Ausgabe Dezember 2013 (S. 545 – 547) der Fachzeitschrift Hygiene+Medizin haben die Fachgesellschaften VAH und DVV eine Stellungnahme zur Viruzidieprüfung von Flächendesinfektionsmitteln publiziert. Diese Veröffentlichung hat folgendes Fazit:

Freiwillige Kennzeichnung „Aktivchlor" – haltiger Produkte

Laut CLP-Verordnung Nr. 1272/2018 Anhang II, 1. Teil, Abschnitt 1.2 sind Stoffe und Gemische, die mit Säuren reagieren und dabei als akut toxisch eingestufte Gase freisetzen mit EUH031 oder EUH032 zu kennzeichnen.

Anwendungen für Fluorcarbonharzimprägnierungen im Bereich der institutionellen und industriellen textilen Aufbereitung

Das Einsatzgebiet: Textilien, die eine spezielle Schutzfunktion erfüllen müssen, die über europäische Normen geregelt sind. Die bedeutendsten Anwendungen sind persönliche Schutzausrüstung und OP-Textilien.

Hinweise zum sicheren Umgang mit Peressigsäure

Die Mitgliedsfirmen unseres Verbandes sind sich einig darüber, das Peressigsäure ein hochwirksames und ökologisch unbedenkliches Desinfektionsmittel ist. Wegen der physikalisch-chemischen Eigenschaften ist beim Umgang aber Vorsicht geboten.

Neue Rückstandshöchstwerte für Quaternäre Ammoniumverbindungen (QAV)
auf Lebensmitteln - Anwendung von Desinfektionsmitteln unbedenklich

Durch die Anwendung eines Pflanzenstärkungsmittels, das ohne zu deklarieren größere Mengen QAV´s enthielt, wurden in verschiedenen Obst- und Gemüsesorten erhebliche Mengen von QAV's in Form von DDAC (Didecyldimethylammoniumchlorid) auf den Lebensmitteln gefunden.

Gewerbliches Geschirrspülen - neue Maschinengeneration

Zusammenfassung

Die nachfolgende Ausarbeitung beschreibt die Situation im gewerblichen Geschirrspülen unter dem besonderen Fokus der neuen Maschinengenerationen, die von fast allen Herstellern in den letzten Jahren eingeführt wurden.

Rückstände von Quaternäre Ammoniumverbindungen (QAV) auf Lebensmitteln

Seit April dieses Jahres erreichen unsere Firmen wiederholt Anfragen aus Betrieben der Lebensmittelwirtschaft, in denen nach quartären Ammoniumverbindungen (QAV), kationischen Tensiden oder aber auch recht konkret nach Didecyldimethylammoniumchlorid

Verbesserung der Lebensmittelhygiene

Im Bereich der Lebensmittelerzeugung und –verarbeitung treten immer wieder Infektionen durch Keime auf, die auch breite Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit hervorrufen. Zuletzt der bekannte Fall einer Kontamination mit EHEC-Keimen und immer wieder Ausbrüche von Noroviren.

Reaktorunfall in Japan:
Frage der Auswirkungen auf Reinigungs- und Desinfektionsmitteln

Seit der Havarie der Atommeiler in Fukushima, hat die Beunruhigung über eine mögliche radioaktive Belastung von Importen aus Japan in Deutschland erheblich zugenommen. Von Kunden wie Mitgliedsfirmen wurde auch der IHO angesprochen, wie das Risiko beurteilt wird

Wirksamkeitsprüfung von Desinfektionsmitteln - Erläuterungen

Die gesetzliche Grundlage zum Inverkehrbringen und zur Vermarktung von Produkten, die eine desinfizierende Wirkung ausloben, ist in Europa und Deutschland die sogenannte Biozid-Richtline. Diese regelt unter anderen die Zulassung, Registrierung und Wirksamkeitsprüfung von Desinfektionsmitteln.

Stellungnahme zum Thema "Ionisiertes Wasser" zum Einsatz für die Reinigung und Desinfektion

Hintergrund

In der letzten Zeit häufen sich Angebote in Form von Maschinen- oder Geräten zur Herstellung von „ionisiertem Wasser" zum Einsatz für die Reinigung und Desinfektion schwerpunktmäßíg in der Gebäudeinnenreinigung.

Rechtliche Anforderungen an Desinfektionsmittel zum Einsatz in der Lebensmittelhygiene
Lebensmittelbe- und -verarbeitung sowie Tierhaltung)

Hintergrund

Die im Jahr 1998 durch die europäischen Gesetzgeber beschlossene Biozidrichtlinie 98/8/EG schreibt eine europaweite Registrierung und Zulassung von Desinfektionsmitteln vor. Im Rahmen der Zulassung wird künftig die Wirksamkeit der Biozidprodukte staatlicherseits bewertet werden.

Warum Phosphate unverzichtbar für gewerbliche maschinelle Geschirrspülmittel (MGSM) sind

Einleitung

Im Zusammenhang mit den Abkommen zur Reinhaltung der Ostsee oder der Donau wurden Forderungen laut, über eine Änderung der europäischen Detergenzienverordnung die Verwendung von Phosphaten in Wasch- und Reinigungsmittel noch stärker zu beschränken oder gar gänzlich zu verbieten.

Reinigungsempfehlung für Sanitärarmaturen

Diese Empfehlung bezieht sich auf die berufsmäßige Reinigung und Pflege von Sanitärarmaturen.

Empfehlung zur Grundreinigung und Beschichtung von Bodenbelägen

Vorbemerkung

Der Bodenbelag ist das mit am meisten beanspruchte Bauteil in einem Gebäude. Zur Werterhaltung können Pflegemaßnahmen wie z.B. die Einpflege bzw. Beschichtung mit Polymerdispersionen einen erheblichen Beitrag leisten.

IHO - Stellungnahme zu TBEP in Bodenpflegemitteln

Tris-(2-butoxyethyl-)-phosphat wird als Plastifizierungsmittel in Bodenpflegemitteln, Kunststoffen und Gummi eingesetzt. TBEP dient bei Bodenpflegemitteln zur Senkung der Mindestfilmbildetemperatur und zur Erhaltung der Flexibilität des ausgebildeten Films.