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  IHO - Der Verband
GHS

europaparagraphenWas heißt GHS? Die Abkürzung steht für „Globally Harmonized System“ und bedeutet eine weltweite einheitliche Einstufung und Kennzeichnung chemischer Stoffe

für Transport und Verwendung.

Ziel von GHS und was bedeutet GHS?

Die Vereinten Nationen haben das Ziel vorgegeben, chemische Stoffe nach weltweit einheitlichen Gefahrenmerkmalen einzustufen und zu kennzeichnen. Damit werden zukünftig die Staaten, die noch keine oder schlecht funktionierende Chemikalienregelungen haben, zu einem sicheren Umgang mit Chemikalien beitragen. Dies bedeutet jeweils die Umsetzung in nationales Recht.

In Europa wurde dies mit der „Classification-Labelling-Packaging (CLP)"-Verordnung (EC) No 1272/2008 am 20.Januar 2009 veröffentlicht. Mit Einführung der CLP-Verordnung kommt es zu Änderungen in der Einstufung und Kennzeichnung und Verpackung der meisten Produkte. Nach einer 6-jährigen Umsetzungsfrist müssen diese bis zum 1.Juni 2015 durchgeführt werden, wobei ein Abverkauf von Produkten mit der bisherigen Kennzeichnung noch bis zum 1. Juni 2017 erfolgen kann.

Die CLP Verordnung hat demnach auch Auswirkungen auf eine Vielzahl nationaler wie europäischer Rechtsvorschriften wie beispielsweise Arbeitsschutz oder Störfallverordnung .Insbesondere in Deutschland kommen Technische Regeln und Normen hinzu.

Unser nationaler sowie europäischer Verband begleiten intensiv diesen Umsetzungsprozess. Mit Unterstützung der Firmenexperten und im Dialog mit der Politik verfolgen die Verbände das Ziel, dass die Einführung von CLP nicht den Nutzen der chemischen Stoffe unterbindet. Im Hinblick darauf, dass die Chemikalienverordnung REACH in der EU umgesetzt wird und auch die Biozidprodukte-Verordnung gleichzeitig wirksam wird, ist Vorsicht und Augenmaß geboten. Den Stand der Beratungen, Vorschläge und weitere Informationen können unsere Mitgliedsfirmen im Extranet nachlesen.


25.09.2014

Neue Kennzeichnung für Händedesinfektionsmittel

Der Einsatz von Händedesinfektionsmitteln zur Vermeidung von Übertragung von Krankheiten oder auch als Strategie zur Eindämmung von krankenhausbedingten Infektionen ist hat sich in den letzten Jahren als wirksame und unverzichtbare Maßnahme erwiesen. Im Hinblick auf Arbeits- und Gesundheitsschutz für die Mitarbeiter handelt es sich um bewährte, risikoarme und beherrschbare Anwendungen.

Aber auch Händedesinfektionsmittel als Biozide sind Gemische von chemischen Rohstoffen und unterliegen bezüglich der Einstufung und Kennzeichnung den jeweiligen Chemikaliengesetzgebungen.

Erläuterungen zur neuen Kennzeichnung und Hintergrundinformationen wurden in dem unten genannten Dokument zusammengefasst.

pdf iconNeue Kennzeichnung für Händedesinfektionsmittel


6.10.2010

GHS-Faltblatt: "Neue Angaben auf Packungen von Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln"

Unser Kollegialverband Industrieverband Körperpflege und Waschmittel e.V. (IKW) hat gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbz) ein Faltblatt zu GHS entwickelt und veröffentlicht.

In diesem Faltblatt "Neue Angaben auf Packungen von Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln" finden Sie neben der knappen Erläuterung der neuen Kennzeichnungselemente auch den Unterschied zwischen Gefahr und Risiko beschrieben, sowohl allgemein als auch an zwei Beispielen. Es wird deutlich auf Folgendes hingewiesen: Verbraucher sollten deshalb nicht nur die Gefahren- und Sicherheitshinweise beachten, sondern auch die Gebrauchs- und Entsorgungsanweisungen genau befolgen. So lassen sich Risiken minimieren oder sogar ausschließen.

pdf icon Faltblatt zu GHS: "Neue Angaben auf Packungen von Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln", Stand 2010

Aktuelles

  • Neue IHO-Viruzidieliste online veröffentlicht

    Die erfolgreiche IHO-Viruzidieliste (www.iho-viruzidie-liste.de) wurde einer Überarbeitung unterzogen und bietet Anwendern nach dem Relaunch deutlich verbesserte Funktionalitäten sowie Angaben zum Spektrum Begrenzte Viruzidie Plus. Die Internetplattform bietet seit 2008 eine Übersicht viruswirksamer Desinfektionsmittel für die Anwendungsbereiche Händedesinfektion, Flächendesinfektion sowie manuelle und maschinelle Instrumentendesinfektion. Fachkräfte finden auf der Website alle relevanten Informationen zur Wirksamkeit von über 480 Desinfektionsmitteln von über 40 Herstellern. Inzwischen greifen mehrere zehntausend User im Jahr auf die Plattform zu.

    Vollständige Presseinformation

     


     

    Positive Wirtschaftsentwicklung in der Reinigungs- und Hygieneindustrie

    Die Hersteller von Reinigungs-, Wasch- und Desinfektionsmitteln für den Großverbrauch können für das Jahr 2016 eine wirtschaftliche Wachstumsentwicklung bilanzieren. Der Umsatz der Branche der professionellen Reinigung und Hygiene stieg um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings gingen im selben Zeitraum Investitionen in Forschung und Entwicklung zurück, da die Unternehmen mit zunehmenden Ausgaben und Aufwand aus der europäischen Chemikaliengesetzgebung belastet wurden. Im Fokus der Branche stehen weiterhin die verstärkte Aufmerksamkeit hinsichtlich Produktverantwortung und Anwendersicherheit.

    Vollständige Presseinformation

     


     

    Wäschereibranche um Träger von Arbeitsschutzbekleidung besorgt

    Die Imprägnierung von Arbeitsschutzbekleidung ist eine wichtige Maßnahme um die Gesundheit von Arbeitnehmern oder aber Patienten zu schützen. Um Textilien abweisend gegen Wasser, Öle, Keime und Chemikalien zu machen, werden Reinigungsprodukte eingesetzt, die Fluorcarbonharz-Verbindungen enthalten. Derzeit werden von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Maßnahmen ergriffen ein mögliches Verbot dieser Verbindungen vorzubereiten. Hersteller und Anwender der Produkte für die Gewährleistung der Funktions- und Schutzeigenschaften von Berufsbekleidung sind gleichermaßen um Arbeitnehmer besorgt.

    Vollständige Presseinformation